Startseite Econos Magazin Investieren Grün investieren – Worauf es bei nachhaltigen Investments ankommt

Die richtige Wahl bei der grünen Geldanlage treffen

Laut dem Forum für nachhaltige Geldanlage (2021) sind die Privatinvestitionen in nachhaltige Fonds zwischen 2019 bis 2020 um rund 120% gewachsen. Damit wird die bei immer mehr Privatanleger*innen vorhandene Nachfrage zur nachhaltigen Geldanlage sehr deutlich. Vergleicht man diese Zahlen mit dem Wachstum bei institutionellen Investor*innen, stellt man im selben Zeitraum nur einen Anstieg von 19% fest. Trotz der absolut betrachtet geringeren Investitionssumme auf Seiten der privaten Investor*innen, bestimmen sie damit deutlicher als je zuvor den Wandel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und verfügen über eine große Wirkungskraft durch ihre Investitionsentscheidungen.

Bei Betrachtung der für Privatanleger*innen zur Verfügung stehenden nachhaltigen Investmentlösungen zeigt sich: nicht jeder grüne Fond ist auch wirklich nachhaltig. Im Zweifel werden sogar klima- und umweltschädliche Industrien gefördert. Die gute Nachricht dabei: das Angebot an grünen Geldanlagen ist so groß wie nie zuvor, sodass private Anleger*innen in Ihrer Wahl kaum eingeschränkt sind. Das Problem: die Vielfalt unterschiedlicher Angebote, Komplexität der Produkte und unverständliche Produktinformationen sind oft verwirrend. Zudem sind Anleger*innen meist auf sich alleine gestellt. Das Ergebnis: Ein weitestgehend undurchsichtiger Markt mit hohen Informationsasymmetrien.

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen dabei helfen, den Markt für nachhaltige Geldanlage besser zu durchdringen. Dabei wollen wir Antworten auf einige Fragen in diesem Kontext geben: Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff “Nachhaltigkeit”? Auf was müssen private Anleger achten, wenn sie grün investieren möchten? Wie erkennt man “Greenwashing” und was verbirgt sich eigentlich hinter ESG-Kriterien?

Die Herausforderung bei ESG-Labels

Die gestiegene Nachfrage nach grünen Geldanlagen schlägt sich in einer mittlerweile sehr breiten Angebotspalette an nachhaltigen Anlageprodukten nieder, die sich an sogenannten SRI- oder ESG-Kriterien orientieren, wie z.B. ESG-Fonds oder ESG-ETFs. Doch ESG-Konformität garantiert nicht zwangsläufig Nachhaltigkeit. ESG-konforme Investments können die negativen Auswirkungen durch das zugrunde liegende Unternehmen auf Umwelt und Gesellschaft, etwa durch effizienten Umgang mit Energie, Senkung der CO2-Emissionen, Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit oder Verbot von Kinderarbeit minimieren. Ein guter ESG-Score bedeutet allerdings nur, dass ein Unternehmen nachhaltiger handelt als der Industriedurchschnitt und nicht zwingend, dass das Unternehmen eine konkrete nachhaltige Wirkung erzielt. Damit entsteht das Risiko des “Greenwashings”. Das bedeutet: ETF-Fonds werben damit, nachhaltig zu sein und ESG-Kriterien zu erfüllen, investieren aber beispielsweise in Aktien von Rüstungs- oder Kohleunternehmen. Die private Anleger*in investiert damit ebenfalls in diese Unternehmen.

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Was lässt sich gegen „Greenwashing“ tun

Um nicht auf “Greenwashing” hereinzufallen, müssen Anleger*innen sich vorab gut über ausgewählte ESG-Investments informieren. Die beiden wesentlichen Methoden der Anlagenauswahl bei nachhaltigen Investitionen sind das positive und das negative Screening. Ein positives Screening kann Unternehmen aus „weniger nachhaltigen“ Sektoren wie der Öl- und Gasindustrie einschließen, solange sie einen starken ESG-Score nachweisen können. Beim negativen Screening werden Ausschlusskriterien verwendet, um Unternehmen, die in umwelt- oder gesellschaftsschädlichen Sektoren tätig sind, kategorisch auszuschließen. Für Anleger*innen, die bewusst grün investieren möchten, ist die Anwendung dieser Screening-Methoden jedoch mit einer hohen Komplexität vor dem Investment verbunden.

Für das positive Screening ist der ESG-Score des jeweiligen Unternehmens relevant. Finanzdienstleister wie MSCI Inc. sind die zentrale Instanz für die Einschätzung von ESG-Ratings und legen damit den Grundstein, um den nachhaltigen Impact von Aktien oder Fonds bewerten zu können. Im Rahmen einer Businessweek-Studie wurde jedes ESG-Rating-Upgrade analysiert, das MSCI von Januar 2020 bis Juni 2021 an Unternehmen im S&P 500 vergab. Es zeigte sich: Verschlechtert sich die Klimabilanz eines Unternehmens, führt das nicht zwangsläufig zu einer Herabstufung dessen ESG-Ratings. Als Beispiel nennt Businessweek eine große Fast-Food-Kette, die in ihrem ESG-Rating aufstieg, obwohl der CO2-Ausstoß in vier Jahren um sieben Prozent anstieg (Simpson, Rathi, Kishan, 2021).

Auch das negative Screening birgt Herausforderungen für private Anleger*innen. J.P. Morgan weist darauf hin, dass der striktere Ansatz des negativen Screenings zu Rendite-Einbußen führen kann, weil bewusst bestimmte Märkte und Industrien ausgeklammert werden (2022). Gleichzeitig müssten private Anleger*innen gezielt alle Aktientitel – bei großen Fonds mehrere Hundert – prüfen, um für sich zu entscheiden, ob der gewählte Ansatz des negativen Screenings ihren Anforderungen genügt.

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Econos als Alternative für private Anleger*innen mit Nachhaltigkeitsbewusstsein

Eine mögliche Alternative für private Anleger*innen mit Nachhaltigkeitsbewusstsein bietet der private Kapitalmarkt, der mittelbare Investments in z.B. erneuerbare Energien oder nachhaltig bewirtschaftete Wälder ermöglicht. Im Gegensatz zu den großen Fonds ergibt sich für Privatanleger*innen hier auf den ersten Blick, in welche Anlageklassen sie mittelbar grün investieren. Die Anbieter*innen dieser Investmentprodukte haben die Freiheit, ihre Anlageprodukte an ihrem direkten Beitrag zum Klimaschutz zu messen und danach auszuwählen. Beispielsweise spart Solarenergie im Vergleich zur Energiegewinnung aus Kohle 95 Prozent der CO2-Emissionen ein. Traditionell waren viele nachhaltige Investmentprodukte auf dem privaten Kapitalmarkt professionellen und institutionellen Anleger*innen wie Versicherungen und Banken vorbehalten. Über Investments auf digitalen Investmentplattformen – wie Econos – hat sich das aber mittlerweile geändert. Somit können auch private Anleger*innen bereits ab geringen Beträgen mittelbar in Wald, erneuerbare Energien und nachhaltiges Venture Capital investieren. Dabei handeln wir stets nach dem Grundsatz: nachhaltig ist, was eine mess- und sichtbare Wirkung hat.

Jetzt informieren: Alle Investmentmöglichkeiten im Überblick

Als zentrale Anlaufstelle für nachhaltige Investments legen wir außerdem großen Wert auf persönlichen Kund*innenkontakt, um Informationsasymmetrien abzubauen. Gleichzeitig bieten wir ein breites Angebot an Anlagemöglichkeiten: Insbesondere Anleger*innen, die fest verzinste Anlagen gewohnt sind, werden auch bei Econos fündig und müssen nicht auf volatile Fonds umsteigen.

“Bei Econos demokratisieren wir den privaten Kapitalmarkt, ermöglichen unseren Anleger*innen eine nachhaltige und attraktive Geldanlage, und beschaffen gleichzeitig dringend benötigte Investitionen für die Klimaneutralität unseres Planeten. Dadurch bieten wir Privatanleger*innen die Chance, ihr Portfolio optimal aufzustellen und einen signifikanten Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten.”

Theresa Hauck – Co-Gründerin von Econos

So machen wir grüne Investments für jeden zugänglich. Bereits ab niedrigen Summen und ohne grünes Fachwissen können private Anleger*innen in nachhaltige Projekte mit attraktiven Renditen investieren.

Warnhinweis: Der Erwerb dieser Wertpapiere ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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