Startseite Econos Magazin Investieren In Startups investieren: Das müssen Sie wissen

Das Wichtigste in Kürze:

  • In Startups investieren bietet sich auch für die meisten Privatanleger*innen ab bereits niedrigen Summen an.
  • Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten in Startups zu investieren. Für die meisten Privatanleger*innen bieten sich jedoch Crowdinvesting oder sogenannte Venture Capital Fonds an.
  • Letztere benötigen deutlich weniger Erfahrungen sowie Zeit und weisen durch die Diversifizierung außerdem ein geringeres Risiko auf.
  • Experten sehen vor allem in Startups für Umwelt- und Klimatechnologien einen großen Trend und damit hohe Renditechancen. Nichtsdestotrotz gibt es bei Investitionen in Startups auch einige Risiken.

Amazon, Microsoft und Apple sind nicht nur drei der größten Konzerne der Welt, sondern haben einst auch als Startups angefangen. Startups sind noch sehr junge aber schnell wachsende Unternehmen, die durch neue Geschäftsideen mit hohem Wachstumspotential bestehende Märkte grundlegend verändern wollen. Wer in der frühen Gründungsphase bereits in ein Startup investiert, kann von sehr hohen Renditen profitieren. Hier finden Sie einen Überblick, wie Sie in Startups investieren, welche Vorteile sowie Risiken es gibt und was Sie sonst noch wissen müssen.

Wie investiere ich in Startups?

Startups sind noch sehr junge Unternehmen, die meist noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase sind. Diese können sich sehr unterscheiden und von der laufenden Gründung, über zum Beispiel die Entwicklung eines Produkts, bis hin zu bereits ersten erfolgreichen Umsätzen und einer Etablierung am Markt reichen. Startups finanzieren sich dementsprechend meist nicht über die üblichen klassische Finanzquellen (beispielsweise Aktien an der Börse) sondern durch Privatinvestor*innen, Venture Capital oder Crowdfunding.

Privatinvestor*innen

Viele Startups greifen bei der Gründung auf Business Angels zurück. Das sind Privatinvestor*innen, die nicht nur in das noch sehr junge Unternehmen investieren, sondern diesen auch mit Ihrem eigenen Wissen sowie Erfahrungen zur Seite stehen und außerdem über Kontakte verfügen, die den Startups beim Wachstum und der Etablierung helfen kann.

Für die meisten Privatinvestor*innen ist ein Investment als Business Angel nicht wirklich relevant und ohnehin kaum zugänglich. Denn das erfordert fast immer nicht nur eine mindestens sechsstellige Investitionssumme, sondern auch entsprechendes Know-How, Erfahrungen und Kontakte. Als Business Angel müssen Sie außerdem auch eine Menge Ihrer Zeit in die Entwicklung des Startups stecken. Viele Investments entstehen außerdem bei regelmäßigen Treffen zwischen Gründer*innen und Investor*innen

Crowdinvesting

Beim sogenannten Crowdinvesting lässt sich mit einer Gruppenfinanzierung vergleichen. Dabei finanzieren viele verschiedene Personen durch unterschiedliche, meist jedoch eine Vielzahl an kleineren Beträgen, das Startup. Der Investmentprozess erfolgt dabei oft über Online-Plattformen, bei denen ein entsprechendes junges Unternehmen ausgewählt und anschließend ein gewünschter Betrag investiert wird. Für die Finanzierung wird eine benötigte Summe und ein Zeitraum festgelegt. Das kann beispielsweise eine Million Euro in 30 Tagen sein.

Privatanleger*innen erhalten über Crowdinvesting zwar ab deutlich niedrigen Investitionssummen einen direkten Zugang zu Investments in Startups, sind bei der Auswahl des Unternehmens jedoch meist vollständig auf sich alleine gestellt. Wer nicht unbedingt gewisse Erfahrungen mitbringt, investiert gegebenenfalls blind und erhöht damit das eigene Risiko für Verluste.

Als Investor*in müssen Sie meist außerdem eine Gebühr an die Plattformen entrichten, die Ihnen die Investments in Startups ermöglichen. Die Kosten hierfür variieren je nach Anbieter.

Venture Capital Fonds

Zu den klassischen Möglichkeiten für ein Investment in Startups gehören Venture Capital Fonds. Traditionell war diese Möglichkeit jedoch nur institutionelle und professionelle Investor*innen vorbehalten, da sie in der Regel ebenfalls eine sehr hohe Investitionssumme erfordert. Dabei wird nicht direkt in die Startups investiert, sondern in einen Private Equity Fonds. Dieser erwirbt Beteiligungen an Unternehmen und verkauft diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Investor*innen profitieren mit einem Investment über einen Venture Capital Fonds von mehreren Aspekten.

Zwar entscheiden Investor*innen nicht selbst, in welches Startup Sie investieren, profitieren aber von der Expertise der Fondsmanager*innen, die meistens über weitaus mehr Erfahrung und Know-How verfügen. Gleichzeitig wird das Investment durch einen Venture Capital Fonds auch breit diversifiziert, denn anders als beim Crowdinvesting oder als Business Angel beschränkt sich das Investment nicht auf ein einzelnes Unternehmen. Dies verringert das Risiko für Verluste oder einen Totalausfall.

Ein Investment in Venture Capital Fonds ist ebenfalls mit Gebühren verbunden. Die Kosten unterscheiden sich hier ebenfalls je nach ausgewähltem Fonds.

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Investmentübersicht

In welche Startups investieren?

In welche Startups Sie investieren, ist eine sehr persönliche Entscheidung und lässt sich im allgemeinen nicht beantworten. Denn diese Entscheidung hängt von viele verschiedenen sehr persönlichen Faktoren ab. Allgemein lassen sich jedoch gewisse Trends in der Startup-Szene feststellen.

So kommt der Jahresreport der von Startupdetector zu dem Ergebnis, dass nach dem Trend der Digitalisierung die nächste große Innovationswelle im Bereich der Dekarbonisierung der Industrie bevorsteht. Konkret bedeutet das, dass Umwelt- und Klimatechnologien der große Trend bei neuen Startups und Investments sind.

Auch für Privatanleger*innen bietet diese Branche demnach große Chancen. Wichtig ist jedoch, darauf zu achten, nicht einfach auf den Trend aufzuspringen, sondern gezielt hochwertige Unternehmen mit Zukunftspotential auszuwählen. Das erfordert Zeit und vor allem Fachwissen. Für viele Anleger*innen ist daher ein Investment in Venture Capital Fonds äußerst attraktiv.

Wie viel in Startups investieren?

Wie hoch Ihre Investitionssumme sein sollte hängt von mehreren Faktoren ab. So sollten Sie darauf achten, Ihr gesamtes angelegtes Geld breit zu diversifizieren und nicht alles in ein einzelnes Investment, eine Branche oder die selbe Anlageklasse zu stecken.

Investieren Sie zum Beispiel in einen diversifizierten Venture Capital Fonds mit mehreren verschiedenen Startups, können Sie eine deutlich größere Summe einsetzen, als bei einem Investment in ein einzelnes Unternehmen. Wichtig ist, dass sich jedoch auch hier keine allgemein gültige Aussage treffen lässt, sondern die optimale Investitionssumme in jedem Einzelfall unterschiedlich ist – eine breite Diversifikation mit verschiedenen Anlageklassen und Sektoren minimiert jedoch das Risiko erheblich.

Chancen

Ein Investment in Startups bringt viele unterschiedliche Vorteile und Chancen mit sich. Welche gibt es und was bedeuten diese?

  • Hohe Renditechancen: Durch das sehr frühe Investment in das junge Unternehmen winken bei einer erfolgreichen Etablierung am Markt oder der Erschließung eines neuen Marktes hohe Gewinne. Das wirkt sich dann auch auf die Investor*innen aus. Wer bereits in der Gründungsphase investiert, kann über das volle Wachstum profitieren und damit den Gewinn maximieren.
  • Maßgebliche Beteiligung: Mit Ihrem Investment tragen Sie maßgeblich dazu bei, dass neue Produkte und Technologien entwickelt und etabliert werden. Durch die mit Ihrem Investment ermöglichte Finanzierung erhält das noch sehr junge Unternehmen dringend für das Wachstums benötigtes Kapital.
  • Eigenverantwortliches Investieren: Als Business Angel und auch beim Crowdinvesting entscheiden Sie ganz alleine, in welches Startup Sie investieren. Damit haben Sie nicht nur vollständige Freiheit, sondern auch die maximale Verantwortung. Bei einem Investment in einen Venture Capital Fonds sieht es etwas anders aus. Hier legen Sie einen Sektor oder Trend (z. B. Klimatechnologien) fest, die Auswahl übernehmen dann Fondsmanager*innen.
  • Kompetenzerweiterung: Bei der Tätigung eines Investments in Startups setzen Sie sich unausweichlich mit neuen Themen, Geschäftsmodellen und Trends auseinander. Dabei können Sie meist Ihre persönlichen Kompetenzen erweitern und profitieren so nicht nur finanziell von der Investition.

Risiken

Wie bei allen Investment bergen auch Investitionen in Startups nicht nur Chancen, sondern auch einige Risiken. Was bedeutet das für Sie?

  • Risiko des Totalverlusts: Investments in Startups bieten zwar ein enormes Potential, gehören aber auch zu den risikoreicheren Anlageformen. Insbesondere bei der Auswahl der Unternehmen braucht es viel Erfahrung und Wissen. Nicht alle Ideen etablieren sich am Markt. Für Investor*innen bedeutet ein Scheitern des jungen Unternehmens im schlimmsten Fall ein Totalverlust des Investments.
  • Kein Mitspracherecht: Ein Mitspracherecht haben Sie als Crowdinvestor*in oder über einen Venture Capital Fonds nicht. Damit haben Sie keine direkten Einfluss auf die Entscheidungen, die das Unternehmen trifft. Anders sieht es hier aus, wenn Sie die Rolle eines Business Angels einnehmen.
  • Lange Kapitalbindung: In Startups investieren bedeutet meist auch eine vergleichsweise lange Kapitalbindung, denn die Anteile an dem Unternehmen können nicht oder nur sehr eingeschränkt gehandelt werden. Wollen Sie vom Wachstum profitieren müssen Sie Ihre Anteile außerdem in der Regel über die Gründungsphase hinaus und damit für einen langen Zeitraum halten.

Fazit: In Startups investieren als Privatinvestor*in ist möglich!

Auch als Privatinvestor*in können Sie mit kleinen Summen in Startups investieren. Dabei bietet sich vor allem die Form des Crowdinvestings und der Venture Capital Fonds an. Ersteres erfordert jedoch allerhand Zeit und Wissen, um bei der Auswahl der Unternehmen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Für die Mehrheit aller Privatinvestor*innen biete sich daher ein Venture Capital Fonds an, denn hier übernehmen Fondsmanager*innen die Auswahl.

Die Wertentwicklung kann von gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen beeinflusst werden und birgt branchenspezifische Risiken. Es empfiehlt sich eine breite Portfoliodiversifizierung zur Risikominimierung. Venture Capital Fonds bieten attraktive Renditechancen, aber auch reale Risiken. Zwar haben Venture Capital Investments in der Vergangenheit erhebliche Gewinne erzielen können, allerdings kann daraus keine zukünftige Wertsteigerung garantiert werden. Berücksichtigen Sie daher alle genannten Aspekte.

Econos selbst bietet mit mit dem World Fund und dem Below One Fund von Planet A zwei Venture Capital Fonds, die in Startups mit Fokus auf Umwelt- und Klimatechnologien investieren, an. Dabei investieren Sie nicht direkt in den World Fund, sondern erwerben ein digitales Wertpapier (tokenisierte Schuldverschreibung), welches ein mittelbares Investment in den World Fund oder den Below One Fund darstellt. Informieren Sie sich im Rahmen eines kostenfreien Informationsgespräch, ob eine mittelbare Investition in Startups auch für Ihr Portfolio eine sinnvolle Ergänzung darstellen kann.

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