Startseite Econos Magazin Investitionen Alternative Geldanlage: Gibt es bessere Investments als Aktien und ETFs?

Alternative Geldanlage – Das Wichtigste in Kürze:

  • Alternative Geldanlagen reichen von Kunstwerken über Autos, Getränke und Spielzeug bis hin zu Pflanzen und ganzen Wäldern – das Angebot ist riesig.
  • Viele davon erzielen gewinne durch guten Kauf und anschließenden Verkauf. Doch auch laufende Ausschüttungen mit festen Zinssätzen sind möglich.
  • Wer alternative Geldanlage betreiben will, sollte zuvor wichtige Fragen klären und anschließend das zu seinen eigenen Präferenzen passende Investment finden.
  • Gerade in unruhigen Zeiten können alternative Investments ein Gleichgewicht und Stabilität in das eigene Portfolio bringen.

Aktien und ETFs sind längst in jedem Anlageportfolio zu finden und zählen zu den absoluten Klassikern im Bereich der Geldanlage. Doch immer mehr Investor:innen setzen nicht nur auf Wertpapiere und börsengehandelte Fonds, sondern auch auf alternative Geldanlagen. Die sollen zum einen das Portfolio noch breiter aufstellen und diversifizieren, zum anderen aber auch einen Ausgleich zu den derzeitig sehr volatilen Kursen an der Börse schaffen. Doch wie leicht gelingt das und wie funktionieren alternative Geldanlagen überhaupt?

Alternative Geldanlagen zielen dabei im Grunde auf alles ab, was sich abseits des klassischen Mainstreams beim Thema Geldanlage und Investments bewegt und beispielsweise (hierzulande) noch keine entsprechende Bekanntheit und Beliebtheit erfahren hat. Die Auswahl ist sehr groß und kennt kaum Grenzen. Wer sich zum ersten Mal mit alternativen Investments auseinandersetzt, ist häufig erstaunt, womit sich alles Geld verdienen lässt.

Was sind alternative Geldanlagen?

Zunächst stellt sich die Frage, was alternative Geldanlagen überhaupt sind. Wie bereits erwähnt handelt es sich dabei im Allgemeinen um alles, was sich abseits der klassischen Geldanlage bewegt. Grenzen gibt es kaum, denn im Grunde wird in alles investiert und mit allem gehandelt, was eine entsprechende Nachfrage erfährt. Von Kunstwerken, über Autos, Getränke und Spielzeug bis hin zu Pflanzen dürfte es wohl für quasi alles ein entsprechendes Angebot mit einer relevanten Nachfrage geben.

Alternative Geldanlage ist dabei recht ähnlich zum “sammeln”. Reale und entsprechend seltene Güter werden gesammelt beziehungsweise erworben. Der Sammlerwert beziehungsweise die Wertsteigerung soll die entsprechenden Güter so zu einer echten Sachanlage machen. Um was für Güter es sich dabei handelt ist grundsätzlich nebensächlich, denn solange das Angebot kleiner als die Nachfrage ist, sind die Chancen auf Gewinne relativ groß.

Welche alternativen Geldanlagen gibt es?

Die Auswahl an alternativen Geldanlagen ist groß und es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Möglichkeiten. Während beispielsweise Weine und Spirituosen auf eine längere Laufzeit ausgelegt sind, sind Sneaker oder Uhren bereits zum Zeitpunkt des Erwerbs in der Stückzahl begrenzt und steigen damit auch bereits zum Zeitpunkt des Erwerbs gegenüber dem Listenpreis entsprechend an. Besonderheit sind dabei digitale Geldanlagen, die oft nur anteilig erfolgen und den Aufwand für Investor:innen minimieren, da die Verwaltung durch den Anbieter erfolgt.

Kunst

Kunst zählt zu den gängigeren Formen der alternativen Geldanlage. Ganz egal ob Bilder oder Skulpturen, viele Kunstwerke haben einen Sammlerwert. Wer ein solches in das eigene Portfolio aufnimmt, kann dieses nicht nur als wertstabilen Vermögensspeicher nutzen. Viele Kunstwerke steigen mit der Zeit auch in ihrem Wert und können so im besten Fall entsprechend gewinnbringend veräußert werden.

Luxusgüter

Auch Luxusgüter sind eine gern gewählte Form der alternativen Geldanlage. Uhren, Schmuck oder teure Handtaschen, aber auch viele andere teure Produkte lassen sich hier aufzählen. Die Luxusgüter-Branche boomt seit einigen Jahren und Unternehmen wie Brown Forman, Louis Vuitton, Moet Hennesy oder Richmont florieren. Mit einem Investment in Luxusgüter können Investor:innen an dieser Entwicklung teilhaben.

Sneaker

Sneaker haben in der Vergangenheit nicht wenig Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Grund waren oft sehr hohe Preise bereits kurz nach der Markteinführung. In New York wurde ein einziges Paar Schuhe für mehr als eine halbe Millionen Euro versteigert. Das Beispiel zeigt, auch mit Schuhen lässt sich Geld verdienen.

Autos

Vor allem Oldtimer eignen sich als alternative Geldanlage und können beachtliche Gewinne und Renditen abwerfen. Die auch Garagengold genannten Fahrzeuge erfordern jedoch viel Fachwissen und Know-How, eine große Lagerfläche und oft ist es auch hilfreich selbst Erfahrung und handwerkliches Geschick mitzubringen.

Energie

Eher ungewöhnlich ist die alternative Geldanlage im Bereich Energie. Während die aktuelle Energiekrise zeigt, wie abhängig Europa von fossilen Rohstoffen ist, können Investor:innen dem ganz bewusst entgegenwirken. Vor allem die Solarenergie bietet entsprechende Geldanlagemöglichkeiten und liefert kurze Laufzeiten mit festen Zinssätzen. Wer in konkrete Projekte mit Erneuerbaren Energien investiert, kann so maßgeblich eine unabhängige und vor allem nachhaltige sowie klimafreundliche Energieversorgung vorantreiben.

Spirituosen und Weine

Auch alkoholische Getränke, besonders Spirituosen und Weine sind eine Möglichkeit zur Geldanlage. Auch das flüssige Gold erfährt in der letzten Zeit eine erhöhte Nachfrage als Investment. Gutes Know-how ist hier gefragt, denn vor allem Weine müssen nicht nur lange lagerfähig sein, sondern sich auch geschmacklich entsprechend entwickeln. Auch Whisky kann Renditen erzielen. Kürzlich ging ein Fass eines seltenen schottischen Whiskys für umgerechnet fast 19 Millionen über den Tisch.

Krypto

Bitcoin, und Ethereum zählen zu den bekanntesten Kryptowährungen. Die Idee hinter Kryptowährungen gibt es erst seit dem Jahr 2008 und verfolgt das Ziel einer unabhängigen Währung ohne entsprechende Institutionen wie Banken. In der Vergangenheit haben Bitcoin und Co. aber vor allem wegen der extremen Kursschwankungen und hohen Gewinnen, aber auch Verlusten viele Schlagzeilen gemacht. Neben dem Kauf von Kryptowährungen hat auch das Kryptomining für Aufsehen und Gewinne gesorgt.

Zuletzt haben im Kryptobereich zudem sogenannte Non-Fungible-Tokens (NFTs) ebenfalls einen regelrechten Hype erlebt. Zu Deutsch bedeutet das so viel wie „nicht ersetzbare Wertmarken“ und ergeben somit eine Art digitales und nicht ersetzbares Unikat. Vor allem Kunstwerke und Bilder wurden so für sehr hohe Summen versteigert.

Immobilien

Immobilien sind mit die häufigste Form der Geldanlage neben Aktien und ETFs. Sie gelten als wertstabil und sollen das Vermögen auch durch volatile Zeiten mit hohen Inflationsraten sicher und wertstabil bringen. Doch Immobilien sind als Geldanlage nicht für jeden geeignet, denn sie erfordern vor dem Investment eine zeitintensive Recherche und auch die Verwaltung sowie die laufenden Kosten sind nicht zu unterschätzen.

In letzter Zeit lässt sich beobachten, dass im Bereich Immobilien sogenannte Waldinvestments eine erhöhte Nachfrage erleben. Pensionskassen, Stiftungen und auch institutionelle Investor:innen nutzen Wald als Anlageklasse bereits seit Jahrzehnten. Der zeichnet sich durch verschiedenste Einnahmequellen aus und wer auf diversifizierte Waldportfolios setzt, kann das Investment auch breit streuen.

Start-ups und junge Unternehmen

Außerdem kann die alternative Geldanlage auch im Bereich von jungen Unternehmen und Start-ups erfolgen. Anders als bei Aktien werden diese noch nicht an der öffentlichen Börse, sondern lediglich am privaten Kapitalmarkt gehandelt. Die sehr jungen Unternehmen haben sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht am Markt etabliert, arbeiten aber an wichtigen Zukunftstechnologien. Insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit können das zum Beispiel grüne Treibstoffe oder auch Alternativen zu herkömmlichen Verpackungsmaterialien wie Plastik sein.

Als Investor:innen steigen Sie hier bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt mit einem Investment ein. Auf der einen Seite bedeutet das natürlich ein höheres Risiko von Verlusten, auf der anderen Seite aber auch ein deutlich höheres Renditepotential. Sollte sich das Unternehmen mit dem entsprechenden Produkt oder der Dienstleistung am Markt erfolgreich etablieren, dann profitieren Anleger:innen, die zu einem sehr frühen Zeitpunkt eingestiegen sind, auch finanziell deutlich stärker.

Aufgrund des erhöhten Risikos ist es dabei empfehlenswert, nicht nur in einzelne junge Unternehmen zu investieren, sondern die alternative Geldanlage möglichst breit auf mehrere Start-ups zu streuen. Im Falle des Ausfalls eines einzelnen Unternehmens ist dann nur ein Teil des Investments, nicht aber das gesamte Kapital betroffen. Eine Möglichkeit hierfür ist beispielsweise ein Venture Capital Fonds, wie der Below One Fonds von Planet A oder der Worldfund.

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Investmentübersicht

Wie lassen sich mit alternativen Geldanlagen Gewinne erzielen?

Ob und wie viel Rendite eine alternative Geldanlage erzielt, hängt von vielen Faktoren ab. Während viele Sachwerte ausschließlich beim Verkauf Gewinne realisieren, können Anlagen in Energie laufende feste Zinssätze bieten. Junge Unternehmen bieten Gewinne meist erst, wenn sich diese erfolgreich am Markt etabliert haben. Der Anlagehorizont liegt hier daher größtenteils bei mindestens 10 Jahren.

Grundsätzlich lässt sich aber bei alternativen Geldanlagen nicht pauschal sagen, wann und ob Gewinne erzielt werden. Das hängt von der Anlageklasse, dem Anlagehorizont und vielen anderen Faktoren ab.

Was muss bei alternativen Geldanlagen beachtet werden?

Wie bei allen Investments gilt es die individuelle Anlagestrategie im Blick zu behalten und basierend darauf, die passende alternative Geldanlage zu finden. Welche Rendite soll mit dem Investment erzielt werden? Wie viel Risiko soll mit dem Investment eingegangen werden? Welche Anlagedauer wird verfolgt? Wird das Kapital flexibel benötigt oder kann es langfristig in dem Investment gebunden sein. Auch können feste Zinssätze für viele Anleger:innen attraktiv sein. All diese Fragen, Einflüsse und Faktoren sollten bei der Auswahl alternativer Geldanlagen berücksichtigt und zunächst abgeklärt werden. Erst, wenn alle offenen Punkte abgearbeitet sind, sollte ein Investment getätigt werden.

Wann sind alternative Geldanlagen geeignet?

Grundsätzlich gibt es keinen bestimmten Zeitpunkt oder gar Kriterien, wann alternative Geldanlagen geeignet sind. Vielmehr kommt es auf die persönlichen Präferenzen und das Investment beziehungsweise dessen Konditionen an. Allerdings lässt sich feststellen, dass alternative Geldanlagen in letzter Zeit eine erhöhte Nachfrage erleben. Der Grund hierfür dürfte vor allem in den volatilen Börsenkursen sowie der aktuell recht hohen Inflationsrate liegen. Anleger:innen und Investor:innen sehen in alternativen Geldanlagen häufig stabilere Wert- und Vermögensspeicher und greifen daher lieber zu realen Sachwerten, als Aktien, ETFs und Fonds.

Wie investiere ich in alternative Geldanlagen?

Wer in alternative Geldanlagen investieren will, hat viele Wege und Möglichkeiten das Investment zu tätigen. Viele reale Sachwerte lassen sich auf dem privaten Kapitalmarkt handeln, andere sind wiederum über digitale Plattformen und Anbieter verfügbar. Gerade bei anteiligen Anlagen und Investments gibt es verschiedene Anbieter, die unterschiedliche Produkte im Bereich alternativer Geldanlage anbieten. Etwa im Bereich (Erneuerbarer) Energien.

Fazit: Alternative Geldanlage als Gleichgewicht und Stabilitätsanker

Alternative Geldanlagen sind ein immer öfter gewähltes Mittel, um Gleichgewicht und Stabilität in Portfolios zu bekommen. Gerade ein volatilen und unruhigen Zeiten mit hoher Inflation können alternative Geldanlage Vermögen nicht nur schützen, sondern oft sogar weiter wachsen lassen. Die große Auswahl ermöglicht dabei für jede Anlagestrategie und jedes Risiko-Rendite-Profil das passende Investment. Von exotischen Pflanzen, über Luxusgüter bis hin zu Anlage im Bereich Erneuerbare Energien und auch Waldinvestments gibt es quasi alles.

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