Startseite Econos Magazin Investitionen Geldanlage & Inflation: Wie lassen sich Ersparnisse und Vermögen schützen?

Geldanlage & Inflation – Das Wichtigste in Kürze:

  • Die steigende Inflation sorgt dafür, dass auch Privat:anlegerinnen immer mehr nach alternativen Geldanlagen suchen. Doch wie lassen sich Geldanlage und Inflation am besten vereinbaren?
  • Die Ersparnisse werden bei Inflation stetig weniger Wert und verlieren damit an Kaufkraft. Dem gilt es entgegenzuwirken.
  • Anlagemöglichkeiten gibt es viele. Aktien, ETFs, Fonds, Staatsanleihen oder Sachwerte. Alle bieten sowohl Vor-, als auch Nachteile.
  • Bereits seit Jahrzehnten setzen Pensionskassen, Versicherer und andere institutionelle Anleger:innen auf Wald als Inflationsschutz.

Steigende Inflationsraten sorgen dafür, dass insbesondere Privatanleger:innen nach geeigneten Geldanlagen suchen, um die aktuell hohe Inflation auszugleichen. Sparbücher und Tagesgeldkonten bieten mit ihren Niedrigzinsen schon lange keine Möglichkeiten mehr zum Vermögensaufbau, doch auch immer mehr alternative festverzinsliche Wertpapiere können hier keine Chancen mehr bieten. Wie lassen sich Geldanlage und Inflation am besten vereinbaren? Können Aktien, ETFs oder Sachwerte für Geldanlage bei Inflation einen entsprechenden Ausgleich bieten?

Um herauszufinden, welche Möglichkeiten der Geldanlage bei Inflation einen entsprechenden Ausgleich und auch Vermögensaufbau für Privatanleger:innen ermöglichen können, ist es sinnvoll zunächst die verschiedensten Möglichkeiten zu betrachten und diese anschließend zu vergleichen. Denn nicht nur die Rendite ist entscheidend, auch persönliche Werte, die eigene Anlagestrategie und das individuelle Rendite-Risiko-Profil spielen eine wichtige Rolle. Außerdem ist es auch wichtig zu verstehen, was bei steigender Inflation mit dem eigenen Geld passiert.

Was passiert mit meinen Ersparnissen bei Inflation?

Bei einer steigenden Inflation verliert das Geld an Wert. Am einfachsten erklären lässt sich das an einem Beispiel-Produkt, dass zu Beginn 1,00 Euro gekostet hat. Mit steigender Inflation wird dieses unveränderte Produkt nun aber in der Produktion stetig teurer. Ursachen dafür können höhere Löhne, gestiegene Lohn- und Materialkosten oder ein erhöhter Energiepreis sein. In jedem Fall zwingen die gestiegenen Kosten den Anbieter dazu, seinen Preis zu erhöhen. Das ursprüngliche Produkt kostet nun nicht mehr 1,00 Euro sondern ab sofort 1,50 Euro.

Während der Preis des Produkts gestiegen ist, bleibt der Wert des Geldes auf Ihrem Konto jedoch unverändert gleich. Ihr Geld verliert nun also an Wert, denn während Sie zuvor lediglich einen Euro bezahlen mussten, sind es jetzt schon 1,50 Euro für das identische Produkt. Sie erhalten für die selbe Geldsumme also weniger, denn in der Theorie bekommen Sie für einen Euro jetzt nur noch 2/3 des ursprünglichen Produkts, und Ihre Ersparnisse verlieren damit an Wert. Daher ist es wichtig Geldanlage und Inflation aufeinander abzustimmen und die Ersparnisse vor dem Wertverlust zu schützen.

Welche Anlage ist Inflationssicher?

Aktien, ETFs, Staatsanleihen, Sachwerte oder doch klassische Fonds? Um zu beurteilen, welche Geldanlagen inflationssicher sind, bietet es sich an, alle in Frage kommenden im Detail zu betrachten. Dabei werden sowohl die Vor- als auch Nachteile der einzelnen Anlagen sichtbar. Bei allen Anlagemöglichkeiten gilt aber, dass immer ein gewisses Risiko besteht und dieses gegebenenfalls Verlust bis hin zum Totalausfall des Investments mit sich bringen kann.

Aktien

Aktien sind ein häufig genanntes Mittel, um Geld inflationssicher anzulegen. Das ist über einen langfristigen Zeitraum in vielen Fällen äußerst erfolgversprechend. Allerdings gibt es hier einige Aspekte zu beachten. So ist es wichtig zu wissen, dass mit einem Aktieninvestment das gesamte Kapital auf ein einzelnes Unternehmen gesetzt wird und das Risiko damit nicht sonderlich breit gestreut wird. Außerdem erfordert es jede Menge Fachwissen und eine detaillierte Beschäftigung mit dem jeweiligen Unternehmen, in das investiert wird.

Auch die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation macht sich deutlich bemerkbar und führt kurz- bis mittelfristig zu sehr volatilen Kursen.

ETFs

ETFs setzen hier breiter an und bilden die Wertentwicklung eines ganzen Indexs ab. Im direkten Vergleich mit Aktien wird das Kapital hier breiter auf mehrere Unternehmen gestreut und das Risiko damit verringert. Eine breite Auswahl an unterschiedlichsten ETFs ermöglicht hier individuelle Präferenzen auf einzelne Branchen zu setzen.

Dennoch sollte auch hier ein gewisses Know-How vorhanden sein, um zu wissen, welche Unternehmen dem jeweiligen ETF zugrunde liegen. Auch die aktuellen starken Marktschwankungen machen sich bei ETFs bemerkbar, immerhin ist die Volatilität aber geringer, als bei einzelnen Aktien. Langfristig gibt es hier jedoch gute Chancen auf eine Geldanlage mit Schutz vor der Inflation.

Fonds

Anders als börsengehandelte Indexfonds (kurz ETFs), die einen zugrundeliegenden Indexwert abbilden und wie der Name bereits verrät direkt an der Börse gehandelt werden können, sind klassische Fonds nur über entsprechende Anbieter erhältlich. Doch Unterschiede gibt es auch im Produkt an sich.

Während ETFs passiv gemanagt werden, wird bei klassischen Fonds aktiv eingegriffen. Das sorgt bei Fonds für deutlich höhere Kosten, denn hier fallen Gebühren für das Fondsmanagement sowie Ausgabeaufschläge an. Außerdem punkten ETFs mit deutlich mehr Transparenz gegenüber Fonds.

Staatsanleihen

Auch Anleihen sind häufig genannte Möglichkeiten zur Geldanlage und dem Vermögensaufbau. Mit steigender Bonität eines Staates sinkt hier meist auch die Rendite und so eignen sich die Anleihen vieler Staaten ohnehin kaum für eine gewinnbringende Geldanlage. Höhere Zinssätze gibt es nur noch bei Staaten die eine geringere Bonität aufweisen – das erhöht das Ausfalls- und Verlustrisiko aber erheblich.

Insgesamt sind die Renditechancen bei Staatsanleihen sehr begrenzt. Neben einem sehr niedrigen, festen Zinssatz gibt es sonst nur durch einen günstigen Kauf beziehungsweise Verkauf die Chance die Rendite weiter zu steigern. Ob sie als Geldanlage einen Schutz vor Inflation bieten ist damit eher fraglich.

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Sachwerte als Geldanlage bei Inflation?

Sachwerte erfreuen sich mit der steigenden Inflation einer immer größeren Beliebtheit und werden auch immer häufiger als Möglichkeit genannt, der Geldentwertung entgegen zu wirken. Doch stimmt das wirklich und können Sachwerte wirklich einen Schutz vor der Geldentwertung bieten?

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass Sachwerte keine bestimmte Anlagemöglichkeit definieren sondern ein Überbegriff für echte und reale Vermögenswerte ist. Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich nicht. Zur Geldanlage wird auf reale Sachwerte gesetzt, das können Oldtimer, Uhren, Immobilien oder auch andere exotischer Güter wie Sneaker oder Spielzeug sein. Grenzen gibt es hier keine und investiert und gehandelt wird mit allem, bei dem eine Nachfrage besteht. Die Grundidee dahinter ist, dass mit steigender Inflation auch der Wert der jeweiligen Güter steigt, da dahinter eben ein echter, realer Sachwert steckt. Das gleicht die Geldentwertung aus und soll so vor der Inflation schützen.

Dass das in der Realität allerdings immer so funktioniert, ist nicht sicher. Schließlich wird der Wert auch maßgeblich vom Angebot und der Nachfrage bestimmt. Findet sich kein Käufer für einen Sachwert, dann kann auch kein Gewinn realisiert werden.

Sachwerte bieten viele Möglichkeiten

Ein entscheidender Vorteil der Sachwerte ist, dass die Möglichkeiten an Investitionen hier kaum Grenzen kennen und das Prinzip lässt sich nahezu auf jede Branche übertragen: Sneaker, Uhren, Weine, Lego, Autos, Kunst, die Liste würde sich ewig fortführen lassen.

Auch Wald als Geldanlage bei Inflation lässt sich dieser Aufzählung hinzufügen, denn Wald als Anlageklasse ist seit Jahrzehnten gängige Praxis. Allerdings war diese Form der Anlage bisher vor allem institutionellen Anlegern, Versicherern und Pensionskassen vorbehalten. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Ein großes Waldgebiet erfordert nicht nur eine ganze Menge Kapital, sondern muss auch laufend gepflegt und betreut werden. Das verursacht nicht nur laufende Kosten sonder erfordert vor allem Expertise und Zeit. Für Privatanleger:innen ist es damit eigentlich eine völlig ungeeignete Form der Geldanlage.

Wald als mögliche Geldanlage bei Inflation?

Doch auch bei Wald als Geldanlage gilt Schutz vor Inflation und mittlerweile erfordert es längst kein sechsstelliges Kapital mehr, um in Wald zu investieren. Verschiedenste Anbieter ermöglichen bereits ab niedrigen Summen ein Investment. Dabei erhalten Anleger:innen je nach Investitionssumme einen Anteil an dem Wald und damit auch an den Erträgen. Die Pflege und Betreuung des Waldgebiets übernimmt vollständig der Anbieter und erhält dafür im Gegenzug meist einen Anteil an den erwirtschafteten Gewinnen.

Um mit einem Wald Renditen zu erwirtschaften gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein weiterer Vorteil, denn selbst wenn eine Einnahmequelle wegbricht, gehen Anleger:innen nicht komplett leer aus. In einem separaten Beitrag erklären wir die vier wichtigsten Einnahmequellen eines Waldes.

WARNHINWEIS: Der Erwerb dieses Wertpapiers ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. 

Bei den dargestellten Informationen handelt es sich um Werbung. Die Emittentin weist deutlich darauf hin, dass zur Beurteilung der nachrangigen tokenisierten Schuldverschreibungen ausschließlich die Angaben im Basisinformationsblatt (BIB) der Emittentin maßgeblich sind, welches auf deren Website – https://econos.green – kostenlos heruntergeladen werden kann.

Fazit: Geldanlage & Inflation – wie geht das?

Um nun die richtige Form der Geldanlage zu finden ist es wichtig, die persönlichen Werte, Ziele, die eigenen Anlagestrategie und das persönliche Rendite-Risiko-Profil zu betrachten. Um trotz hoher Inflation Vermögen aufzubauen, ist es wichtig, dass die Rendite dabei immer den Wert der mittel- bis langfristigen Inflation übersteigt.

Eine allgemeine Antwort oder gar Empfehlung, mit welcher Geldanlage sich der Inflation entgegen wirken lässt, gibt es nicht. Stattdessen ist es wichtig, die oben genannten Anlagemöglichkeiten individuell zu betrachten, die Vor- und Nachteile abzuwägen und die zur persönlichen Anlagestrategie passende Geldanlage zu finden. Auch wenn Sachwerte eine häufig genannte Geldanlage bei Inflation sind, ist das längst keine Garantie für einen gewinnbringenden Vermögensaufbau.

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