Startseite Econos Magazin Nachhaltigkeit Klimafreundliche Geldanlage: Wie viel Rendite bieten nachhaltige Investments?

Klimafreundliche Geldanlage – Das Wichtigste in Kürze:

Der Nachhaltigkeitsgedanke ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und immer mehr Menschen achten auf ihren ökologischen Fußabdruck. Bewusster Konsum, regionale Produkte, neue Mobilitätskonzepte und eine grüne Energieversorgung sind zentrale Themen. Oft vernachlässigt wird die Wirkungskraft von Geld, denn Finanzen sind einer der größten Wirkungshebel. Klimafreundliche Geldanlage ist ein entscheidendes Mittel zur Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zum Erreichen essentieller Klimaziele.

Während das Geld auf dem Giro-, Tagesgeld- oder Sparkonto geparkt wird, setzen Banken es für verschiedenste Projekte ein – auch für Unternehmen, die in der Kohle-, Gas- oder Rüstungsbranche beheimatet sind. Für Aktien, ETFs und Fonds gilt Ähnliches. Würde das Geld stattdessen in Erneuerbare Energien, natürliche Nachhaltigkeitshebel oder neue Klimatechnologien fließen, lässt sich der ökologische Fußabdruck und damit auch der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 bedeutend reduzieren. Wie funktioniert klimafreundliche Geldanlage und was gibt es zu beachten?

Welche Geldanlagen sind klimafreundlich?

Bei klimafreundlichen Geldanlagen gibt es ein paar Punkte zu beachten, denn wer mit der Geldanlage wirklich einen mess- und sichtbaren Erfolg bewirken will, sollte zu sogenannten Impact Investments greifen. Was kompliziert klingt, lässt sich einfach erklären. Statt das Geld lediglich von Unternehmen, die klima- und umweltschädlich sind, abzuziehen (sogenanntes Divestment), fließt es hierbei in Projekte, die aktiv an einem nachhaltigen Wandel mitwirken und diesen beschleunigen können. Das kann zum Beispiel der Ausbau Erneuerbarer Energien sein, die Entwicklung und Finanzierung von Alternativen Treibstoffen, grünen Verpackungsmaterialien sowie nachhaltigen Fleischersatzprodukten oder aber auch einfach das Unterstützen der Aufforstung von Wäldern.

Der Trend ist klar und so zitiert das Handelsblatt einen Experten eines Investmentunternehmens: „Nach 20 Jahren der Digitalisierung könnte die nächste große Innovationswelle die Dekarbonisierung der Industrie werden“. Dort heißt es außerdem auch, dass Umwelttechnologien der große Trend bei neuen Start-ups und Investments in Deutschland sind.

Renditen und Zinsen mit klimafreundlicher Geldanlage

Anders als oft verbreitet muss dabei weder auf Renditen, noch auf Zinsen verzichtet werden. Eine Solaranlage erzeugt schließlich Strom und bringt so nicht nur Kosten beim Bau, sondern ermöglicht später vor allem laufende, regelmäßige und zuverlässige Gewinne. Auch ein Wald hat verschiedene Einnahmequellen, etwa durch den Verkauf von Holz, die Verpachtung von Flächen oder den Handel mit CO2-Zertifikaten. Experten sind sich mittlerweile einig, wer nachhaltige Geldanlage betreibt, muss keinesfalls auf Renditen verzichten!

Greenwashing bei klimafreundlichen Geldanlagen

Die Tatsache, dass nachhaltige und klimafreundliche Investments immer stärker nachgefragt werden, lässt das Angebot an Finanzprodukten ebenso stark in die Höhe schnellen. Doch ein grüner Anstrich ist nicht automatisch auch eine Garantie für Nachhaltigkeit. Viele Unternehmen und Fonds-Anbieter nutzen fehlende gesetzliche Vorgaben aus und vermarkten Finanzprodukte, die tatsächlich in keinster Weise klimafreundlich sind, als nachhaltige Investments. Betroffen sind davon vor allem Kennzeichnungen wie ESG oder SRI. Das sorgt nicht nur für Kritik von Experten und NGOs, sondern ruft sogar Behörden auf den Plan, die in verschiedenen Fällen wegen des Verdachts von Greenwashing ermitteln.

Gibt es verbindliche Kriterien für klimafreundliche Geldanlage?

Das Problem sind fehlende gesetzliche Vorgaben und keine klare Definition von Nachhaltigkeit im Finanzsektor. Was nachhaltig ist und was nicht, kann jeder Anbieter selbst entscheiden. Verbindliche oder einheitliche Kriterien für eine klimafreundliche Geldanlage gibt es nicht. Genau hier liegt auch eines der größten Probleme der klimafreundlichen Geldanlage. Viele Anbieter nutzen das aus und führen damit unzählige Privatanleger:innen in die Irre.

Zwar soll sich das in Zukunft ändern und klarere Vorgaben für nachhaltige Produkte eingeführt werden, doch bis das der Realität entspricht, wird es noch eine Weile dauern. Wer also klimafreundlich investieren will, sollte sich nicht auf ESG & Co. verlassen. Eine klare Alternative ist ohnehin ein Investment in Impact Fonds, um den Nachhaltigkeitswandel voranzutreiben.

Warum ist klimafreundliche Geldanlage wichtig?

Eine klimafreundliche Geldanlage ist in erster Linie wichtig, um die Klimaziele zu erreichen. Experten sind sich einig, dass Kapital ein entscheidender Hebel im Klimaschutz ist. Das US-Investmentunternehmen Morgan Stanley schätzt, dass bis zum Jahr 2050 ein Investitionsvolumen von 50 Billionen US-Dollar notwendig ist. Nur wenn diese Investitionslücke gefüllt wird, lassen sich die ambitionierten Ziele erreichen. Das bedeutet einerseits, dass jede Menge Kapital benötigt wird. Andererseits bietet diese Lücke aber auch ein großes Investitionspotential für Investor:innen, mit einer großen Chance.

Kurz um: Die klimafreundliche Geldanlage ist neben anderen Maßnahmen einer der zentralen, wichtigen und wirksamen Bausteine zum Umwelt- und Klimaschutz. Wer sein Kapital für grünen Strom, innovative Klimatechnologien sowie zum Schutz und zur Aufforstung von Wäldern einsetzt, dem winken außerdem attraktive Renditen.

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Investmentübersicht

Klimafreundliches Giro-, Tagesgeld- und Sparkonto

Nicht nur bei der Geldanlage ist es ratsam, auf entsprechende Nachhaltigkeit und grüne Kriterien zu achten. Auch bei täglich genutzten Giro-, Tagesgeld und Sparkonten lässt sich durch die Auswahl der richtigen Bank eine positive Wirkung für die Umwelt erzielen. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter, zu den bekanntesten zählen etwa die Umwelt-, Ethik- oder GLS-Bank. Bevor die Entscheidung für eine Bank getroffen wird, empfiehlt es sich, die Angebote und Konditionen der Geldinstitute zu vergleichen.

Wie geht klimafreundliches Investieren?

Wer klimafreundliche Geldanlage betreiben will, muss zunächst ein geeignetes Investment finden. Dazu müssen sich Anleger:innen im Klaren über ihre Strategie sein. Innerhalb welchem Zeithorizont wird investiert? Welche Rendite soll erzielt werden? In welchem Verhältnis dürften Risiko und Rendite zueinander stehen? Anleger sollten daher unter anderem folgende Punkte bei der Auswahl einer nachhaltigen Geldanlage berücksichtigen:

  • Rendite-Risiko-Verhältnis
  • Laufzeit
  • Liquidität
  • Zielrendite
  • Chancen & Risiken
  • Externe Faktoren und Einflüsse

Erneuerbare Energien

Zentraler Baustein für die Klimaneutralität ist die Versorgung mit grünem und CO2-neutralem Strom. Damit Energie in ausreichend Mengen zur Verfügung steht, braucht es zunächst vor allem Anlagen, die diese grüne Energie produzieren können. Von den insgesamt fünf verschiedenen Technologien der Erneuerbarer Energien, bietet sich vor allem Solarenergie zur Geldanlage und für Investments an. Denn die Anlagen werden immer effizienter, sinken in ihren Kosten und ermöglichen vergleichsweise zuverlässig kalkulierbare Erträge. Gleichzeitig wird die Nachfrage in den kommenden Jahren enorm steigen, dafür sorgt einerseits die E-Mobilität und andererseits die Industrie, die eine Alternative zu Gas, Öl und Kohle benötigt.

Erneuerbare Energien sind damit eine von mehreren Möglichkeiten für eine klimafreundliche Geldanlage. Sie zeichnen sich durch feste Zinssätze mit kurzen Laufzeiten aus.

Waldinvestments

Waldinvestments sind eine weitere Möglichkeit zur klimafreundlichen Geldanlage und stellen einen der größten natürlichen Nachhaltigkeitshebel dar. Wälder ermöglichen Biodiversität und Artenvielfalt und speichern vor allem das klimaschädliche Treibhausgas. Daher müssen bestehende Wälder geschützt und umgebaut werden, denn die Monokulturen bieten viel Angriffsfläche für Schädlinge sowie klimatische Veränderungen, wie zum Beispiel Trockenheit.

Mit einem Waldinvestment können Privatanleger:innen je nach eingesetztem Kapital einen Anteil an einem großen Wald kaufen. Damit wird der bestehende Waldbestand nicht nur geschützt, sondern Anleger:innen erhalten im Gegenzug auch entsprechende Gewinne. Ein Wald bietet nicht nur Einnahmen durch den Verkauf von Holz, auch Landwertsteigerungen, der Handel mit CO2-Zertifikaten und die Verpachtung ermöglichen die Gewinne.

Innovative Klimatechnologien

Wer klimafreundliche Geldanlage betreiben will, kann außerdem zu sogenannten Impact Fonds am privaten Kapitalmarkt greifen. Damit können auch Anleger:innen in junge Unternehmen investieren, die neue, innovative Technologien zum Klimaschutz entwickeln. Das können zum Beispiel Alternativen zu fossilen Treibstoffen, klimafreundliches Verpackungsmaterial oder auch Ersatzprodukte für klimaschädliche Lebensmittel wie Fleisch oder Schokolade sein.

Etablieren sich solche grünen Alternativen am Markt, hilft das einerseits der Umwelt und dem Klima, anderseits bietet es aber auch hohe Renditepotentiale für die Investor:innen. Gewinne im zweistelligen Prozentbereich sind bei solchen Venture Capital Fonds keine Seltenheit. Dem gegenüber steht jedoch das Risiko, dass sich einzelne Unternehmen nicht am Markt etablieren. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, immer in einen breit gestreuten Impact Fonds zu investieren, um das Risiko zu verringern.

Fazit: Klimafreundliche Geldanlage als zentraler Baustein im Klimaschutz

Wer klimafreundlich investiert und sein Geld nachhaltig anlegt, kann damit nicht nur einen positiven Einfluss auf die Umwelt und das Klima nehmen, sondern auch von bisher nie dagewesenen Chancen in der Geldanlage profitieren. Erneuerbare Energien, Waldinvestments oder innovative Klimatechnologien bieten Anleger:innen viele Möglichkeiten zur klimafreundlichen Geldanlage. Dank der großen Auswahl lässt sich nicht nur für jede Anlagesumme das passende Investment finden, sondern auch nach Risiko-Rendite-Verhältnis auswählen.

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