Startseite Econos Magazin Nachhaltigkeit Nachhaltige Geldanlage: So bringen Sie Rendite und Klimaschutz in Einklang

Nachhaltige Geldanlage – Das Wichtigste in Kürze

  • Nachhaltige Geldanlage vereint den Fokus auf klassische Kriterien des Investierens – wie
    Rentabilität und Sicherheit – mit Faktoren wie Klimaschutz und sozialer
    Gerechtigkeit.
  • Privatanleger:innen sollten sich vor der Entscheidung für eine nachhaltige
    Geldanlage ganz genau informieren, wo sie ihr Geld investieren. Das gilt
    insbesondere für ETFs mit ESG-Label, die in vielen Fällen deutlich weniger
    nachhaltig sind als beworben.
  • Eine bessere Möglichkeit, sein Geld nachhaltig anzulegen, sind Erneuerbare
    Energien
    . Diese bieten eine einzigartige Mischung aus Sicherheit, festem Zinssatz
    und Klimaschutz.
    ● Neben Erneuerbaren Energien bieten sich Privatanleger:innen am Kapitalmarkt noch
    viele weitere Möglichkeiten der nachhaltigen Geldanlage, wie beispielsweise Wald
    oder zukunftsorientiertes Risikokapital.

Was bedeutet es, nachhaltig Geld anzulegen?

Nachhaltigkeit, vermutlich das Schlagwort des vergangenen Jahrzehnts. Das Problem: Die Bezeichnung “nachhaltig” ist weder genau definiert, noch als Begriff rechtlich geschützt. So wird Nachhaltigkeit in der Umweltpolitik beispielsweise als die dauerhafte Verträglichkeit von ökologischem und ökonomischen Handeln definiert; andere Erklärungsversuche stellen den ökologischen gar über den ökonomischen Erfolg. Noch schwieriger wird es, wenn man sich das Thema nachhaltige Geldanlage anschaut. Auch hier kursieren diverse Definitionen und Begriffserklärungen, wirklich sicher scheint dabei aber eigentlich nur eines: bei einer nachhaltigen Geldanlage muss in erster Linie dafür Sorge getragen werden, dass die mögliche Rendite nicht zulasten nachfolgender Generationen ausfällt. Oder wie es die Vereinten Nationen 1992 in ihrer wegweisenden Rio-Erklärung ausdrücken:

“Das Recht auf Entwicklung muss so verwirklicht werden, dass den Entwicklungs- und Umweltbedürfnissen der heutigen und der kommenden Generationen in gerechter Weise entsprochen wird.”

Das heißt, dass eine nachhaltige Geldanlage nicht nur auf klassische Rendite, sondern auch auf den Schutz unserer Umwelt abzielt. Mit dem Ziel Rendite zu sichern und das Klima schützen wollen. Das ist ein hehres Ziel. Nichtsdestotrotz bietet auch diese Form der Geldanlage eine Chance auf überdurchschnittliches Wachstum, indem in zukunftsweisende Branchen wie Klimatechnologie und Kreislaufwirtschaft investiert wird.

In den vergangenen Jahren wurde dieses Verständnis von einer nachhaltigen Geldanlage zudem um eine soziale Komponente ergänzt. Mit anderen Worten: Eine nachhaltige Geldanlage muss heutzutage nicht mehr nur wirtschaftliches Wachstum und Klima- und Umweltschutz, sondern zusätzlich auch soziale Gerechtigkeit in einer Anlageform
vereinen. Typische Ausschlusskriterien einer nachhaltigen Geldanlage wären somit beispielsweise das Geschäft mit Waffen, Kinderarbeit oder auch Korruption und Vetternwirtschaft.

Nachhaltig ist nicht gleich nachhaltig

Das Problem: Begriffe wie nachhaltig, grün, öko oder sozial sind nicht geschützt und können von so gut wie jedem genutzt werden. Das gilt für die Produzenten von Lebensmitteln genauso wie für die Herausgeber von Anlageoptionen. Dementsprechend sollten Sie bei einer nachhaltigen Geldanlage vorher genau prüfen, in welche Aktien, ETFs (börsengehandelte Aktienfonds) oder weitere Anlageklassen Sie investieren. Denn, dass Klima schützen wollen und gleichzeitig Rendite zu sichern, bedarf einer transparenten Zertifizierung.

Das umstrittene ESG-Label

Das gilt insbesondere bei der Investition in ETFs, die mit dem sogenannten ESG-Label gekennzeichnet sind. ESG steht für Environment, Social und Governance und beschreibt Anlagekriterien, mit dessen Hilfe einzelne Unternehmen und ETFs mit Blick auf ihre Nachhaltigkeit bewertet werden sollen. Was auf den ersten Blick nach einer nützlichen Hilfestellung für Privatanleger:innen klingt, kann jedoch schnell auch in Richtung Greenwashing führen.

Denn auch in ETFs mit ESG Label finden sich neben sozial zumindest umstrittenen Unternehmen wie Apple und Nestlé sogar Öl-Firmen wie Shell oder ExxonMobil. Wodurch man augenscheinlich zwar Rendite sichern kann, aber nicht zwingend das Klima schützen kann. Das liegt vor allem am sogenannten Best-in-Class-Ansatz. Dieser vergleicht und bewertet Unternehmen nämlich nur innerhalb ihres jeweiligen Sektors, wodurch auch nicht nachhaltig wirtschaftende Firmen in einen ESG-konformen ETF aufgenommen werden können. Wer eine wirklich nachhaltige Möglichkeit zur Geldanlage sucht, sollte also auch bei ETFs mit ESG Label lieber zweimal hinschauen.

Solarenergie bietet jedoch nicht nur ein hohes Maß an CO2-Einsparung, sondern auch krisensichere Rendite. Das liegt daran, dass Solarparks – sobald sie einmal installiert sind – über Jahre und Jahrzehnte hinweg kostengünstigen Solarstrom für tausende von Haushalten produzieren. Zudem wird die zunehmende Elektrifizierung unseres Alltags in
den kommenden Jahren nur weiter voranschreiten, wodurch auch der Bedarf nach Erneuerbaren Energien weiter steigen wird. Das macht Solar zu einer sicheren und vor allem nachhaltigen Geldanlage, bei der Privatanleger:innen mit einem hohen, festen Zinssatz bei kurzen Laufzeiten rechnen können.

In Erneuerbare Energien investieren

Im Jahr 2020 waren energiebedingte Emissionen für rund 83 % aller Treibhausgas-Emissionen in Deutschland verantwortlich; rund 35 % entfielen dabei direkt auf die öffentliche Strom- und Wärmeerzeugung. Wenn wir den Klimawandel eindämmen wollen, wird die Dekarbonisierung des Energiesektors also eine der, wenn nicht gar die entscheidende Herausforderung. Warum also nicht direkt in den Bau von Solarparks investieren und damit aktiv zum Ausbau von Erneuerbaren Energien beitragen?

Gute Idee, denn Solarenergie zählt neben Windkraft als die Schlüsseltechnologie der Energiewende und als einer der Hoffnungsträger des 21. Jahrhunderts. Das liegt zu großen Teilen daran, dass die Energie der Sonne unendlich, kostenfrei und vor allem emissionsfrei zur Verfügung steht. Einzig bei der Produktion von Solarmodulen fällt heute noch CO2 an, mit steigendem Anteil an Erneuerbaren Energien im Stromnetz wird aber auch dieser in der Zukunft immer weiter abnehmen.

Solarenergie bietet jedoch nicht nur ein hohes Maß an CO2-Einsparung, sondern auch krisensichere Rendite. Das liegt daran, dass Solarparks – sobald sie einmal installiert sind – über Jahre und Jahrzehnte hinweg kostengünstigen Solarstrom für tausende von Haushalten produzieren. Zudem wird die zunehmende Elektrifizierung unseres Alltags in den kommenden Jahren nur weiter voranschreiten, wodurch auch der Bedarf nach Erneuerbaren Energien weiter steigen wird. Das macht Solar zu einer sicheren und vor allem nachhaltigen Geldanlage, bei der Privatanleger:innen mit einem hohen, festem Zinssatz bei kurzen Laufzeiten rechnen können.

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Investmentübersicht

WARNHINWEIS: Der Erwerb dieses Wertpapiers ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. 

Bei den dargestellten Informationen handelt es sich um Werbung. Die Emittentin weist deutlich darauf hin, dass zur Beurteilung der nachrangigen tokenisierten Schuldverschreibungen ausschließlich die Angaben im Basisinformationsblatt (BIB) der Emittentin maßgeblich sind, welches auf deren Website – https://econos.green – kostenlos heruntergeladen werden kann.

Der Wald als nachhaltige Geldanlage

Eine weitere Möglichkeit, sein Geld nachhaltig und vor allem krisensicher anzulegen, ist eine mittelbare Geldanlage in Wald. Bei einem solchen Investment tragen Privatanleger:innen mit ihrem eingesetzten Geld zur Bewirtschaftung und Erhaltung von essentiellen Waldflächen bei. Das ist mit Blick auf zunehmende Erderwärmung enorm wichtig, denn auch den globalen Wäldern kommt als effektiver CO2-Speicher im Kampf gegen den Klimawandel eine absolute Schlüsselrolle zu und Anleger:innen können somit das Klima schützen und ihre mögliche Rendite sichern.

Doch nicht nur Emissionen, sondern auch Geld lässt sich mithilfe von Wald sehr gut sichern. Im Gegensatz zum CO2 wird Kapital im Wald jedoch nicht nur gebunden, sondern in der Regel vermehrt. Die Rendite ist dabei zwar nicht ganz so hoch wie bei riskanten Anlageprodukten, aber dafür umso sicherer vor Krisen und steigender Inflation. Das liegt zu großen Teilen daran, dass die mögliche Rendite eines Wald-Investments nicht nur aus einer, sondern gleich aus vier Quellen stammen kann: Dem Verkauf von Holz, der Landwertsteigerung, der Verpachtung und dem Verkauf von CO2-Zertifikaten.

Fazit: Mit nachhaltiger Geldanlage vereinen Sie Klimaschutz und Rendite

Nachhaltige Geldanlagen sind gekommen, um zu bleiben. Schließlich sehnen sich immer mehr Menschen danach, mit ihren Investitionen nicht nur langfristig Rendite zu erzielen, sondern auch etwas zum Erhalt unseres Planeten beizutragen.

Auch aus diesem Grund steigen immer mehr institutionelle, aber auch Privatanleger:innen auf eine nachhaltige Form der Geldanlage um. Allerdings haben gerade Finanzprodukte am öffentlichen Kapitalmarkt noch sehr häufig ein Problem mit Greenwashing. Denn selbst Fonds und ETFs, die auf den ersten Blick nachhaltig erscheinen und das ESG-Label tragen, haben in vielen Fällen verschiedene Öl- und Gasunternehmen im Portfolio.

Wenn Sie Ihr Geld wirklich nachhaltig anlegen wollen, bieten sich Ihnen als Privatanleger:in jedoch noch andere Anlagemöglichkeiten. So haben Sie beispielsweise auch die Möglichkeit, in den Bau von Solarparks oder den Schutz von Waldgebieten zu investieren. Damit tragen Sie entweder direkt zum Ausbau Erneuerbarer Energien und somit zum Abbau von Treibhausgasemission, oder aber zur Speicherung von CO2 in resistenten und nachhaltig bewirtschafteten Wäldern bei; ohne dabei auf eine sichere und hohe Rendite verzichten zu müssen.

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