Startseite Econos Magazin Nachhaltigkeit Was bedeutet Nachhaltigkeit? Definition und Beispiele

Das Wichtigste in Kürze:

  • Was genau bedeutet Nachhaltigkeit? Der Begriff umfasst weitaus mehr, als den Umwelt- und Klimaschutz und bezieht auch soziale sowie ökonomische Aspekte ein.
  • Den Ursprung findet der Begriff in der Forstwirtschaft und dem Gedanken der Natur nicht mehr Bäume zu entnehmen, als nachwachsen können.
  • Salonfähig ist die Bezeichnung vor allem durch die Arbeit der Vereinten Nationen geworden, die sich darauf konzentriert, nicht mehr zu verbrauchen, als auf natürliche weise regenerieren kann.
  • Auch im Alltag gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.

Der Begriff Nachhaltigkeit begegnet uns nahezu alltäglich und trotzdem fragen wir uns immer wieder: Was bedeutet Nachhaltigkeit? Doch die Frage nach der Nachhaltigkeitsdefinition ist gar nicht so einfach zu beantworten. Allerdings lässt sich jedoch so viel vorne weg verraten, Nachhaltigkeit umfasst weitaus mehr Aspekte, als nur den Umwelt- und Klimaschutz.

Was genau bedeutet Nachhaltigkeit?

Definition

Im Alltag nutzen wir den Begriff Nachhaltigkeit vor allem in Verbindung mit Langlebigkeit sowie dem Umwelt- und Klimaschutz. Nachhaltigkeit selbst bezieht sich aber vor allem auf den verantwortungsbewussten Umgang mit (endlichen) Ressourcen auf unserem Planeten. Konkret bedeutet eine nachhaltige Entwicklung die gegenwärtigen Bedürfnisse zu decken, ohne dabei die Möglichkeiten zukünftiger Generationen einzuschränken. Also nicht mehr zu verbrauchen, als nachwächst beziehungsweise sich regeneriert.

Hinzu kommen außerdem die drei Aspekte der Nachhaltigkeit – wirtschaftlich effizient, sozial gerecht, ökologisch tragfähig – die mit gleicher Gewichtung zu betrachten sind.

Beispiel

Was kompliziert klingt, lässt sich am Beispiel der Forstwirtschaft gut erklären: In einem Wald sollen schlichtweg nicht mehr Bäume abgeholzt werden, als in absehbarer Zeit auch wieder nachwachsen können. Damit soll langfristig sichergestellt werden, dass der Wald nachwächst und das auch in der Zukunft, um so forstwirtschaftlich nutzbar zu bleiben.

Wie ist der Begriff Nachhaltigkeit ursprünglich entstanden?

Eine erste Erwähnung, mit dem Ziel eines langfristigen und verantwortungsbewussten Umgangs mit einer Ressource, findet der Begriff “Nachhaltigkeit” in einem Buch von Hans Carl von Carlowitz aus dem Jahr 1713. Darin hat er die “Nachhaltigkeit” auf die Forstwirtschaft angewandt und das oben genannte Gleichgewicht zwischen Ernte und Regeneration des Rohstoffs Holz beschrieben.

Richtig bekannt geworden ist der Begriff allerdings erst im Jahr 1983 durch einen von den Vereinten Nationen in Auftrag gegebenen Bericht zu langfristigen Perspektiven für eine Entwicklungspolitik, die zugleich umweltschonend ist. Aus diesem unter dem Titel Our Common Future ( = Unsere gemeinsame Zukunft) veröffentlichten Bericht stammt die Definition der nachhaltigen Entwicklung.

Humanity has the ability to make development sustainable to ensure that it meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.

United Nations Brundtland Commission (1987), Our Common Future

Durch die Arbeit der Vereinten Nationen und insbesondere durch die im Jahr 1992 folgende UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung hat sich für den Begriff Nachhaltigkeit ein Verständnis entwickelt, das verschiedenen politische Interessen vereinen soll. So soll Nachhaltigkeit die umweltpolitischen Ziele den ökonomischen und sozialen Entwicklungszielen gleichstellen – und eben nicht gegeneinander ausspielen, sondern gemeinsam angestrebt werden.

Dadurch soll eine dauerhaft stabile Gesellschaft erreicht werden, wobei der Anspruch gilt, dass diese Ziele weltweit für alle Länder gelten und auch für zukünftige Generationen. Hier finden auch die Begriffe globale Gerechtigkeit beziehungsweise Generationengerechtigkeit ihren Ursprung.

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Was betrifft Nachhaltigkeit?

In unserem alltäglichen Leben gibt es viele Bereiche in denen im Bereich Nachhaltigkeit noch Verbesserungsbedarf besteht. Dabei betrifft die Nachhaltigkeitsthematik jede Branche und alle Sektoren unseres Lebens und Wirtschaftens. Das Ziel nach einer ökologischeren, sozial gerechten und wirtschaftlich leistungsfähigen Welt ist damit Aufgabe der gesamten Gesellschaft.

Die Nachhaltigkeitsdebatte erstreckt sich über sehr gut sichtbare Bereiche, wie Energieproduktion oder Mobilität, kann jedoch auch in weniger offensichtlichen Bereichen unseres Lebens, etwa beim Kauf von Kleidung, eine entscheidende Rolle spielen.

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Alltag?

Da die Nachhaltigkeit in allen Bereichen eine bedeutende Rolle spielt, lässt sich auch im Alltag leicht etwas verändern. Durch konkrete und sinnvolle Maßnahmen lässt sich oft mit vergleichsweise wenig Aufwand eine sichtbare und gut zu messende Wirkung erzielen.

  1. Bewusster Konsum: Wer bewusst wahrnimmt, welche Produkte er im Alltag einkauft kann zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Oft lassen sich Gegenstände reparieren und entsprechende Produkte auch gebraucht einkaufen. Das spart Geld sowie Ressourcen und verursacht weniger Müll.
  2. Regional und saisonal: Ein weiterer Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit ist der Bezug von regionalen und saisonalen Lebensmitteln und Produkten. Das spart lange und aufwändige Transportwege.
  3. Mobilität optimieren: Oft finden sich neben dem Auto auch andere Verkehrsmittel, um von A nach B zu kommen. Das ist meist nicht nur günstiger, sondern spart vor allem viel CO2 ein.
  4. Erneuerbare Energien: Statt fossiler Stromerzeugung aus beispielsweise Kohle, lässt sich auf Erneuerbare Energien umsteigen. Mit Sonne, Wind und Wasser erfolgt die Stromproduktion dann nahezu klimaneutral.
  5. Geldanlage und Finanzen: Auch beim Thema Geld lässt sich vieles optimieren. Die meisten Banken investieren das bei Ihnen gesparte Geld – oft allerdings in Unternehmen und Projekte die weder ökologisch noch sozial gerecht sind. Auch durch nachhaltige Geldanlage lässt sich vieles vorantreiben:

Erneuerbare Energien

Legen Sie Ihr Geld im Bereich Erneuerbare Energien an, so finanzieren Sie mit dem von Ihnen bereitgestellten Kapital den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Form eines konkreten Projekts vorantreiben. Dabei wählen Sie zu Beginn eine Laufzeit und erhalten nach dem Ende das von Ihnen investierte Geld zurück. Während der Laufzeit erhalten Sie dann außerdem eine jährliche fest verzinste Rendite.

Venture Capital Fonds

Anders sieht es etwa bei Venture Capital Investments, zu Deutsch Wagniskapital, aus. Hier investieren Sie meist über einen sehr langen Zeitraum in junge und wachstumsstarke Unternehmen, die sich zum Beispiel auf die Entwicklung von Klimatechnologien konzentrieren. Dabei investieren Sie in ein breites Portfolio mit verschiedenen Unternehmen und werden am Erfolg der Unternehmen finanziell beteiligt.

Waldinvestments

Auch mit Waldinvestments lässt sich die nachhaltige Entwicklung vorantreiben und die Umwelt sowie den Planeten schützen. Ein nachhaltiger Wald bietet viele Einnahmequellen und verbessert außerdem die Biodiversität und das Klima. Zudem gilt ein Waldinvestments als äußerst wertstabil und bietet damit auch in volatilen Zeiten mit politischen Unruhen einen Stabilitätsanker für das eigene Portfolio.

Fazit: Nachhaltigkeit umfasst mehr als nur Umwelt und Klima

Aktuell wird der Begriff Nachhaltigkeit vor allem in Verbindung mit Langlebigkeit und dem Klimawandel sowie Klimaschutz in Verbindung gebracht. Doch bedeutet Nachhaltigkeit weit aus mehr und verbindet diese ökologischen Ziele mit sozialen und ökonomischen. Der Gedanke dahinter bezieht sich vor allem auf den Schutz von Ressourcen – sprich nicht mehr zu verbrauchen, als auf sich auf absehbare Zeit regenerieren beziehungsweise nachwachsen kann. Diese Ziele gelten sowohl global als auch über Generationen hinweg.

Um die nachhaltige Entwicklung voranzutreiben kann jede:r im alltäglichen Leben einfache Schritte und Maßnahmen umsetzen und so zu einem Wandel hin zu einer nachhaltigeren Welt beitragen.

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