Startseite Econos Magazin Tokenisierung Blockchain einfach erklärt: Definition, Chancen & Anwendung

Blockchain einfach erklärt – Das Wichtigste in Kürze:

  • Blockchain einfach erklärt: Bei der Technologie handelt es sich vereinfacht gesagt um eine dezentrale Datenbank, die auf unzähligen Geräten mehrfach gespeichert ist und dadurch nur äußerst schwer zu manipulieren ist.
  • Mit einer Blockchain lassen sich Daten aller Art sehr sicher und zuverlässig speichern.
  • Anwendungsfälle für eine Blockchain gibt es viele. Der Großteil davon liegt aber noch einige Jahre in der Zukunft.
  • Blockchains bringen sowohl viele Vorteile, als auch einige Punkte mit Verbesserungspotential mit sich.
  • Die Blockchain löst auch Probleme hinsichtlich des Klimawandels und dem Ausbau Erneuerbarer Energien.

Der Begriff Blockchain ist wohl mittlerweile nahezu jedem bekannt. Doch die Technologie dahinter und deren Bedeutung für unseren Alltag sowie die nahe Zukunft ist nur wenig verbreitet. Tatsächlich steckt in der Blockchain weitaus mehr, als nur gehypte Kryptowährungen und teure NFTs. Die Blockchain einfach erklärt!

Definition: Was versteht man unter einer Blockchain? Einfach erklärt!

Eine Blockchain (= Blockkette) lässt sich am einfachsten wie eine riesige Datenbank vorstellen, die jedoch auf vielen verschiedenen Geräten (= dezentral) gespeichert ist. Gespeichert werden die Daten dabei immer in sogenannten Blöcken, die jeweils einzelne Datensätze abbilden. Beginnend mit einem Ursprungsblock werden, nach erfolgreicher Prüfung und Bestätigung, laufend weitere Datenblöcke chronologisch an den ursprünglichen angehängt. So bilden sie eine Historie an gesicherten Datensätzen (z. B. Transaktionen im Finanzbereich).

Durch das dezentrale System, also die Speicherung auf unzähligen verschiedenen Geräten, befinden sich die Daten nicht in der Hand einer einzelnen Person. Im Gegenteil: Jeder, der Teil dieses Systems ist, speichert wiederum ein vollständige Kopie der Datenbank bei sich selbst ab. Das macht das System äußerst manipulationssicher, denn sobald ein einzelner Block verändert werden sollte, stimmt dieser nicht mehr mit der Kopie auf den anderen unzähligen Geräten überein. Bei einem manipulierten Block, wären also genügend korrekte Datensätze vorhanden und der veränderte würde einfach „aussortiert“ werden. Auch die chronologische Reihenfolge der einzelnen Blöcke ist durch eine Prüfsumme festgehalten und kann somit nicht einfach verändert werden.

Blockchain einfach erklärt: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Blockchain eine auf viele Geräte verteilte Datenbank ist, die die vorhandenen Daten äußerst sicher speichert, da diese nahezu unmöglich verändert werden können.

Verwendungszwecke einfach erklärt: Was muss man über die Blockchain wissen?

Entgegen der weitverbreiteten Annahme, dass Blockchain hauptsächlich für Kryptowährungen relevant ist, gibt es sehr wohl zahlreiche weitere Verwendungszwecke für diese noch recht neue Technologie. Bei der nachfolgenden Liste handelt es sich um mögliche, für eine Blockchain geeignete, Einsatzzwecke:

  • Finanztransaktionen (z. B. Geldtransfer, Börsenhandel)
  • Energieversorgung
  • Erstellung von digitalen Identitäten
  • Einsatz digitaler Währungen
  • Management von Lieferketten
  • Gesundheitswesen (z. B. Patientendaten
  • Digitalisierung realer Vermögenswerte (z. B. Immobilien, Autos, Kunst)
  • Digitale Wahlen
  • Schutz von geistigem Eigentum (z. B. Musik, Gemälde)
  • automatisierte Verträge (= smart Contracts)
  • Versicherungen

Wichtig ist, dass es sich bei den genannten Anwendungsfällen nur um einige wenige Beispiele aus dem alltäglichen Leben handelt – und die tatsächlichen Verwendungszwecke noch weitaus größer sind.

Beispiele: Wie funktioniert die Blockchain?

Oft wird die Blockchain außerdem als Finanzinstrument oder in Verbindung mit Investments und Geldanlage gebracht. Doch die oben genannten Verwendungszwecke zeigen das Gegenteil und tatsächlich ist eine Blockchain einfach erklärt nichts anderes, als eine Datenbank, die es äußerst schwer bis unmöglich macht, die vorhandenen Daten zu löschen oder zu verändern. Speichern lassen sich dabei Daten aller Art: Texte, Bilder, Audio und eben auch Finanztransaktionen.

Gesundheitswesen meets Blockchain

Ein mögliches Beispiel aus den genannten Anwendungsfällen lässt sich etwa im Bereich des Gesundheitswesen aufzeigen: Blockchain einfach erklärt, wie verändert die Technologie das Gesundheitswesen?

Ein möglicher Einsatzzweck liegt etwa in der viel diskutierten digitalen Patientenakte. Die Blockchain ist perfekt dafür geeignet, derart sensible Daten zu speichern und nur dann für einzelne Personen freizuschalten, wenn diese auch wirklich Zugriff haben dürfen. Bisher führen Ärzte, Krankenhäuser und -kassen einzelne Datenbanken, was im schlimmsten Fall zu unvollständigen und fehlerhaften Informationen führen kann.

In einem weiteren Schritt könnten außerdem Geräte, etwa zur Messung bestimmter Gesundheitswerte, direkt mit der digitalen Akte verbunden werden und die dort vorhandenen Informationen abgleichen sowie neue speichern.

Wie sicher ist die Blockchain?

Die hohe Sicherheit ist eine der größten Vorteile der Blockchain. Die Manipulation der vorhandenen Datensätze ist äußerst schwer, ganz unmöglich ist dies allerdings nicht. Grundsätzlich sind die Daten dezentral auf mehreren Geräten – quasi in mehreren Kopien – gespeichert, die laufend miteinander synchronisiert werden. Wird eine dieser Kopien verändert, kann sie “aussortiert” werden, da genügend andere unveränderte Original-Datensätze vorhanden sind.

Sollte jedoch ein einzelner Teilnehmer über mehr als die Hälfte dieser einzelnen Knoten verfügen, dann gäbe es zumindest in der Theorie eine Möglichkeit, die Daten zu manipulieren. Tatsächlich erscheint das jedoch extrem unwahrscheinlich bis nahezu unmöglich.

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Vorteile und Nachteile der Blockchain einfach erklärt

Nicht nur ist die Blockchain einfach erklärt, auch die Vor- und Nachteile lassen sich schnell aufzeigen. Wie bei allen Technologien findet sich bei der Blockchain nicht nur Lobenswertes, es gibt auch noch Verbesserungspotential.

Vorteile

Die Blockchain-Technologie bietet in erster Linie eine sehr hohe Sicherheit und lässt sich nur äußerst schwer manipulieren. Das macht sie zu einem zuverlässigen Speicher für sensible Daten. Zeitgleich liefert das Verfahren trotzdem eine hohe Transparenz, denn Transaktionen lassen sich zu jeder Zeit nachvollziehen und nachverfolgen. Im Vergleich zu herkömmlichen Datenbanken spart die Blockchain außerdem Kosten und vor allem Zeit, denn der Großteil läuft hier automatisiert.

Zusammenfassend sind die Vorteile einer Blockchain also:

  • Sicherheit
  • Zuverlässigkeit
  • Transparenz
  • Kostenersparnis
  • Zeitersparnis

Nachteile

Verbesserungsmöglichkeiten gibt es trotzdem und beim Thema Blockchain dürfte wohl der am häufigsten genannte Kritikpunkt der hohe Energieverbrauch sein. Die Blockchain hinter Bitcoin ist hier das Negativbeispiel und zeigt, wie es nicht laufen sollte. Andere Blockchain-Systeme, wie zum Beispiel Polygon (MATIC) sind seit Mitte 2022 klimaneutral. Experten unterscheiden hier zwischen Proof of Work und Proof of Stake, wobei letzteres deutlich weniger Energie verbaucht.

Weitere Kritikpunkte bei einer Blockchain sind ein hoher Speicheraufwand, denn der wächst mit jedem verarbeiteten Block und Datensatz. Auch die Implementierung ist derzeit durch die fehlende allgemeine Verbreitung noch recht aufwendig.

Außerdem kann die zuvor als Vorteil genannte Transparenz aber auch gleichzeitig zum Nachteil werden. Etwa dann, wenn durch die Offenlegung vergangener Transaktionen zukünftige ungewollte beeinflusst werden.

Zusammenfassend sind die Nachteile einer Blockchain also:

  • Hoher Energieverbrauch (bei Proof of Work)
  • wachsender Speicheraufwand
  • aufwendige Implementierung aufgrund fehlendem Know-how
  • Transparenz kann zukünftige Transaktionen ungewollt beeinflussen

Welche Probleme löst die Blockchain?

Die Blockchain löst nicht nur ein Problem, sondern bietet das Potential in vielen Bereichen für eine nachhaltige Veränderung zu sorgen. Auch im Hinblick auf den Klimawandel kann die Blockchain eine entscheidende Rolle spielen und maßgeblich dazu beitragen, dass zum Beispiel der Ausbau Erneuerbarer Energien oder auch die Finanzierung von Klimatechnologien beschleunigt oder überhaupt erst möglich werden.

So lassen sich mittels der neuen Technologie auch viele kleinere Summen (zum Beispiel von Privatanleger:innen) zusammentragen, die dann im Gesamten dennoch einen großen Betrag ergeben. Damit lässt sich dann der Bau eines Solarparks oder auch die Entwicklung eines grünen Treibstoffs finanzieren. Investor:innen könnten die Anteile an dem Projekt dann künftig dank Blockchain sogar untereinander handeln oder nach Ende der Laufzeit das Geld inklusive Zinsen zurück erhalten.

Doch die Realisierung von Maßnahmen zum Klimaschutz ist nur eines von vielen Beispielen und damit längst nicht die einzige Problemlösung.

Fazit: Blockchain einfach erklärt – noch viel Zukunft mit jeder Menge Chancen

Noch gibt es viel Luft nach oben und die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie werden bisher nur in einem sehr kleinen Ansatz eingesetzt. Zwar gibt es bereits einige nennenswerte Verwendungszwecke, das volle Potential wird aber wohl erst in einigen Jahren ausgeschöpft werden. Immerhin: Schon jetzt lässt sich mittels Blockchain beispielsweise der Ausbau Erneuerbarer Energien oder die Entwicklung von Klimatechnologien vorantreiben und so den Planeten, die Umwelt und das Klima schützen.

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